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dirty tricks

schmutziges Mobbing

 

schmutzige Tricks und ganz schmutzige Tricks

Falls Sie sich nicht mit "tricky Dick" (Richard Nixon) aufhalten wollen:

Die ganz schmutzigen Tricks finden Sie in der Abteilung

 Cybermobbing

Wenn nach dem fünften, wegen "grässlicher Halsschmerzen", verschobenem Gerichtstermin so langsam das Vertrauen in Gesetz, Recht und Ordnung schwindet, dann entsinnt man sich der Praktiken hochwohllöblicher amerikanischer Politiker, die im Wahlkampf eigene Abteilungen einrichten, um den Gegner mit Schmutz zu bewerfen.
Im Verlauf der Watergate Affäre wurde die erstaunte Öffentlichkeit mit der recht umfangreichen dirty trick Abteilung von Präsident Nixon konfrontiert. Seither sind dirty tricks "offiziell" fester Bestandteil amerikanischer, und nicht nur amerikanischer Wahlkämpfe.

Erstaunlich ist der Umfang an schmutzigen Tricks und Gemeinheiten, die in den Sitcoms breitgetreten werden. Ebenso wird in Comics für Erwachsene die Grenze zum Bizarren oft überschritten. Da wird dann schon mal sehr genau beschrieben wie Bekannte und Nachbarn mit Herpes infiziert werden können oder ein Haustier so vergiftet wird, dass es nicht nachweisbar ist. Ein wahrer Pool krimineller Ideen sind Fernsehserien die "wahre Verbrechen" schildern. Jetzt weiß auch der dümmste Verbrecher, dass mit dem Aufsprühen von farblosem Lack auf die Hand, Fingerabdrücke verhindert werden können. Und wie eine Rohrbombe hergestellt wird, inklusive Nagelfüllung, wird so detailliert geschildert, dass fast nichts mehr schief gehen kann: "Vorsicht beim Zuschrauben des Verschlusses!" 

Bei der Recherche für diesen Abschnitt fand ich im Internet unter dem Keyword "Dokumentationen" auf der ersten Seite (der Suchmaschine) eine detaillierte Bauanleitung für eine (vermutlich) funktionierende Atombombe.

Das Internet beantwortet fast alle Fragen und erweist sich als unerschöpfliche Fundgrube für die miesesten Tricks und Gemeinheiten über- und unter der Gürtellinie. Es ist, genau genommen nur eine Frage des Zeitaufwands für die Recherche. Unter den Suchbegriffen Rache, miese Tricks, dirty tricks, etc. wird wohl jeder eine passende Antwort finden. Will man sich aber tatsächlich auf das Niveau des Angreifers oder Mobbers begeben? Sehr schnell entsteht durch den Einsatz fragwürdiger Mittel ein Rückkopplungseffekt der eine unerwünschte Eigendynamik entwickeln kann. Der Krieg am Gartenzaun oder die Mobbingaktion im Betrieb wandelt sich dann unversehens von der Posse zum massiven Gewaltausbruch.

Die wirklichen dirty Tricks gehen über normalen Gemeinheiten weit hinaus. Es sind die mit Raffinesse und psychologischen Gespür ausgearbeiteten Aktionen die auf persönliche Schwachstellen abzielen. Besonders delikat sind Aktionen, die juristisch schwer definierbar sind. Trotz tief greifender Wirkung geht der Täter meist straffrei aus. Ein Beispiel hierfür wäre das Gerüchte streuen durch scheinbare Dementi: "Ich glaube nicht, dass mein Nachbar noch Schulden hat," oder " dieser Lehrer kann doch unmöglich ein Strolch sein."  Untermalt mit einem vielsagenden Lächeln wird eine derartige Aussage ihre Wirkung in aller Stille, aber sehr nachhaltig entwickeln.

Erfahrungsgemäß ist es so, dass, wenn mit Dreck geworfen wird, auch immer etwas hängen bleibt.

Andere miese Methoden werden so angelegt, dass man als Täter schlichtweg nicht ermittelbar ist. Beliebt sind beispielsweise "Flugblätter". Es werden ein oder mehrere Blätter mit Informationen anonym verteilt. Die "Broschüre" bzw. der "flyer" enthält Angaben die auf eine bestimmte Person hinweisen, wie etwa Namen und Adresse, eventuell sogar Fotos. Dann kommen die "Informationen" wie sexuelle Vorlieben, geschäftliche Misserfolge, Familiengeschichten u. Ä.  Dies ist natürlich strafbar. Werden dann noch Details erfunden, dann ist dies eine echt kriminelle Aktion aus der untersten Schublade! Dennoch gibt es Zeitgenossen, die derartig miese Aktionen schlicht und einfach aus Spaß machen. Welche Folgen dies für die Opfer hat, wird dabei nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern ganz bewusst provoziert.

Dass auch clever ausgeheckte Gemeinheiten durch unerwünschte Nebeneffekte zum Boomerang werden zeigt das historische Beispiel des Einbruchs im Watergatecenter. Erinnern wir uns an Präsident Nixon: das Amerikanische Volk hat ihm nach Watergate seine öffentlich vergossenen Tränen der Reue nicht abgenommen.

Die Bestrebungen des Gesetzgebers, durch höhere Strafen eine gewisse Abschreckung zu erzielen scheint im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Mobbing, Stalking, etc. absolut notwendig zu sein. Frankreich hat für Mobbing am Arbeitsplatz ein Gesetz verabschiedet, das Mobbern mit Gefängnis bis zu 2 Jahren oder 30 000 Euro Geldstrafe droht. Nichtsdestotrotz werden in Frankreich, rein statistisch, doppelt soviele Frauen verprügelt wie in Deutschland. Doch das nur am Rande.

In Deutschland wurden für Stalking die Strafen drastisch erhöht. Wer mit dem Gedanken spielt, mit dirty tricks den Gegner fertig zu machen, sollte sich vorher genau über die gesetzliche Lage informieren.

Völlig chaotisch ist zur Zeit die Rechtslage für Mobbing im Internet. Obwohl Cybermobbing in der Wirkung genauso übel ist wie das normale Mobbing, steht der Gesetzgeber mit offenem Mund da und staunt nur noch was da abgeht. Während auf der einen Seite Rechtsanwälte sich mit Abmahnbriefen eine goldene Nase verdienen, weil z. B. auf einer Webseite der Vorname falsch geschrieben wurde, können andererseits in anonymen, ausländischen Foren die übelsten Diffamierungen veröffentlicht werden, ohne dass dagegen auch nur das Geringste unternommen werden kann. Siehe hierzu auch -> Cybermobbing und Cybermobbing aktuell

 

Originelle Ideen

 Wer gemobbt wird, befindet sich in einer psychischen Ausnahmesituation. Häufig genug kommt es dabei zu spontanen Aggressionen mit irreversiblen Folgen. Dieses System hochgespannter Emotionen sollte nicht unnötig angeheizt werden und privates Antimobbing sich auch nicht zur Geheimdienstaktion entwickeln. Aber, man kann ja seine Phantasie spielen lassen, und vielleicht kommt dabei die eine oder andere originelle Antimobbing-Idee heraus.
Vor einigen Jahren konnte ein Bayer durch den Bau einer Knödelwurfmaschine zum Abschießen von Tieffliegern die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen. Resultat: die Tiefflüge in der betreffenden Region wurden eingestellt.
Weniger originell, aber ebenfalls sehr wirksam sind die Methoden von Schuldeneintreibern. Da steht dann schon mal ein Auto mit der Aufschrift "Schuldenberatung.xx" so lange vor der Tür des Schuldners, bis auch der letzte Nachbar begriffen hat, worum es geht.
Die allseits beliebten kleinen Werbegeschenke kann man einfach herumliegen lassen, irgendwer nimmt sich dann schon den Kugelschreiber oder die Jutetasche mit Aufdruck und wird so zum "Werbeträger". Diese Idee ist im Prinzip nicht neu, hat aber ein sehr nachhaltiges Potential. (Werbegeschenke > Schneider.de)
Genau genommen kann man die verschiedensten Gegenstände mit der Webadresse bedrucken lassen und an entsprechenden Stellen verteilen oder einfach "verlieren".
In gewissem Umfang ist der Verteiler dafür verantwortlich, was mit den Werbegeschenken passiert. Besser es wird, gemäß Murphys Gesetz, das Blödeste und Teuerste mit einkalkuliert: so kann ein netter, glänzender Luftballon aufgrund seiner Aluminiumbeschichtung zu Stromunfällen führen. Vor einigen Jahren haben ein paar dieser Ballons einen Teil des Münchner U-Bahnnetzes lahm gelegt. Es wäre jedenfalls fatal, wenn eine Antimobbingaktion derartige Folgen hervorruft. Die passende Aufschrift für die Ballons in diesem Fall: ich-war-der-Depp.de
Das generelle Problem bei allen dirty tricks im Zusammenhang mit einer Antimobbingwebsite besteht darin, dass man sehr schnell regresspflichtig gemacht werden kann und die Aufklärungsquote praktisch 100 % beträgt, da anhand der Webadresse problemlos die Anschrift des für die Website Verantwortlichen ermittelbar ist.
Aber, man muss ja nicht gerade Feuerzeuge vor einem Kindergarten verteilen oder Klappmesser mit der eigenen Webadresse bedrucken lassen. Ob ein Parker mit Lasergravur für 4 Euro oder schlichtes, bedrucktes Plastik für 50 Cent, erfahrungsgemäß wird jede Art von Kugelschreiber sehr gern genommen!

Die sich in lebhaft entwickelnde "Blog-Kultur" bietet völlig neue Ansätze im Hinblick auf "Veröffenlichungen". Das satirische Mobbingtagebuch eröffnet traumhafte Möglichkeiten, vor allem in Kombination mit "regional targeting". 

Es wird dadurch möglich sehr viel persönliche Information in die Öffentlichkeit zu bringen und den Gegner dem öffentlichen Gespött auszusetzen.  Die Leute lachen gern und viel; insbesondere über andere...

Wenn Sie in einem Forum oder Ihrem Blog als Überschrift "bin gemobbt worden" wählen, dann geht das bei den Suchmaschinen unter. Bei der Überschrift "brutales Mobbing in Brumsbeck an der Zupper" ereichen Sie dagegen, dass der Beitrag unter dem Keyword Brumsbeck in vorderer Position erscheint. Das ist, in aller Kürze ausgedrückt, ein Teilaspekt des regional targeting, Sie treffen genau die Region die getroffen werden soll. Das System lässt sich sogar so verfeinern, dass Sie bestimmte Personen "treffen" können. Bedenken Sie aber, dass bei besonders genauen Angaben Rückschlüsse auf Ihre Person möglich sind und das könnte juristische Konsequenzen nach sich ziehen.

Verlagerung der schmutzigen Tricks ins Internet

In den letzten Jahren hat sich u. a. auch aufgrund  der bereits angedeuteten Möglichkeiten ein neuer Schwerpunkt gebildet bei dem die übelsten Tricks zur Anwendung kommen. Die Möglichkeiten über das Internet zu mobben sind derartig umfangreich, dass dafür zwei eigene Kapitel notwendig sind:

lesen sie hier weiter -> Cybermobbing - Internetmobbing

und ->   Cybermobbing aktuell

 

 

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