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Die private Webseite zur

 Abwehr von Mobbing

eine preisgünstige und originelle Informationsmöglichkeit


Zunächst ist zu überlegen, wen man mit der Website informieren will. Relativ einfach ist es, seine nähere Umgebung, also Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Nachbarn oder Kollegen zu informieren. Man beginnt ganz dezent mit Visitenkarten und Briefköpfen, auf denen die Webadresse abgedruckt ist.
Selbstverständlich kann man auch in E-Mails auf die Website hinweisen. Etwas kesser ist ein T-Shirt mit dem Domainnamen. Auf welchen Kleidungsstücken Werbung angebracht werden kann demonstrieren Sportler sehr eindrucksvoll; ständig eine Mütze mit der Internetadresse zu tragen ist jedoch nicht jedermanns Sache.
Ein Zettel im Auto oder am schwarzen Brett sorgt ebenso für Interesse, wie eine Kleinanzeige mit der Webadresse bzw. dem Domainnamen. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, eine Website in die Öffentlichkeit zu bringen und, man darf nicht vergessen, eine Website kann jahrelang aktiv bleiben, es ist also nicht unbedingt notwendig, sofort alle Möglichkeiten zu nützen.

 

Ein kleiner Tritt des Nachbarn und das Schild liegt am Boden...
ein kleiner Klick und das Bild ist im Internet
- für die nächsten zehn Jahre oder so.

 Und plötzlich macht das Mobbing keinen Spaß mehr, weil alle Nachbarn, Bekannte und Freunde  informiert werden und sich ihren Teil über den kleinen "Schildertreter" denken.

Wegweiser


Der gute (Domain) Name

Wichtig ist, einen aussagekräftigen, leicht merkbaren Namen für die Website zu finden. Erfahrungsgemäß sind die billigen Lösungen auf Dauer immer die teuersten. Wer glaubt, dass eine Website mit einer "Spaghettiadresse" wie etwa "www.stay-away/ no-spam/ 4832/hilfe-ich-werde-gemobbt.mist" häufig besucht wird, hat das Wesen der Websites nicht begriffen.
Der Domain-Name sollte möglichst kurz sein, damit er auf einem T- shirt Platz hat. Er sollte einfach zu schreiben sein, denn wenn nur ein einziger Buchstabe falsch getippt wird, kommt keine Verbindung zustande! Suchmaschinen bevorzugen übrigens auch klare, einfache Namen.


Die Wahl eines guten, für das Internet geeigneten Namens macht etwas Mühe. Erstens sind viele gute Domains schon vergeben und zweitens muss man die rechtlichen Bestimmungen beachten. www. blöder-Affe.de am Gartenzaun angebracht, wird vom Nachbarn sicherlich nicht als Aufforderung zum Lesen der Website interpretiert, sondern vergnüglich an den Rechtsanwalt weitergegeben, der dann ebenso vergnüglich eine Beleidigungsklage formuliert.
Eine klare Botschaft und juristisch weniger problematisch wäre dagegen "www.ich-wehre-mich.de" oder "ich-mag-nicht-mehr.de". Wenn man Glück hat, findet man auch aussagekräftige einzelne Wörter wie etwa Hilfe, Verzweiflung, Terror, Neid, Psychoterror, Gemeinheit, Schikane oder Rufmord. Verlockend, aber leider nicht zulässig ist es den Namen des Mobbinggegners zu verwenden.
Markennamen dürfen überhaupt nicht verwendet werden, ebenso die Namen von Städten oder Prominenten. Einen Überblick über die rechtlichen Probleme findet man bei Sedo.de. Dort kann man auch nach bereits geschützten Namen/Domains suchen, die man eventuell kaufen möchte, oder auch selbst eine Domain anbieten.
Juristisch unbedenklich ist der eigene Name, wenn man nicht gerade Bundeskanzler oder Mercedes heißt. Aber, der Name ist dann im Internet und man weiß nicht, wer damit Unsinn macht. Sobald in irgendeiner Form Werbung geschaltet wird oder eine andere geschäftliche Absicht auf der Website erkennbar ist, besteht die Verpflichtung Minimalangaben auf der Website zu machen. Das sich der Trend zum Impressum auch juristisch bereits etabliert hat, muss der Punkt über die Verantwortlichkeit für die Website genau geklärt werden.  Um die Nennung eines Verantwortlichen inklusive Adresse, wird man wohl nur noch in den seltensten Fällen herumkommen.
Nebenbei: Vorsicht bei E-Mails und Downloads! Am besten überhaupt keine Anhänge bei Mails öffnen und Dateien nur dann herunterladen, wenn es sich um eine wirklich seriöse Firma handelt.
Zu bedenken ist, dass der Name bzw. die Adresse über die Registrierung der Domain herausgefunden werden kann. Wenn man dies vermeiden möchte, muss die Registrierung über einen Dritten (Anwalt/Firma etc.) erfolgen. Eine direkte "anonyme Registrierung" ist leider nicht möglich.
Registrieren eines Namens und Einrichten von Webspace wird von zahlreichen Firmen angeboten. Über eine Suchmaschine kann man nach entsprechenden Angeboten suchen. Relativ preisgünstig können Domains über kontent.de gekauft werden.
Auch wenn die Einrichtung einer Website aus zeitlichen Gründen, oder auch aus Mangel an Kenntnissen vorläufig nicht möglich ist, sollte man sich zumindest einen "griffigen Namen" schützen. Wenn man nicht gerade eine "massive Botschaft" ins Internet bringen will, empfehlen sich neutrale Namen, die auch nach der Mobbingaffäre verwendbar sind. Die Domain kann gleichzeitig als E-Mailadresse Verwendung finden; ebenfalls ein guter Grund einen "guten Namen" zu wählen. www.domainname.xy wäre dann die Website und z@domainname.xy die E-mailadresse.
 


Die Kosten

Der Schutz eines Namens bzw. einer Domain kostet zwischen 6 und 40 Euro. Einfache Programme zur Erstellung einer Website sind ab 20 Euro erhältlich. Webspace mit 50 MB ist für ca. 40 Euro pro Jahr zu haben. Mit 80 Euro kann also schon eine komfortable Lösung erreicht werden, inklusive aller Kosten für ein Jahr. Dies ist im Vergleich zu den Kosten von Gericht, Anwalt, Gutachter, etc. vergleichsweise billig.
Man kann auch nur den Namen / Domain schützen und eine Umleitung auf eine kostenlose Website installieren; die Kosten betragen dann nur noch 50 Euro oder weniger. Wer sich mehr Mühe machen will, kann noch preisgünstigere Möglichkeiten unter "free webspace", "free webtools", etc. finden.
Wenn man mehrere, der Sache dienliche Namen findet, ist es von Vorteil, mit diesen Domains ebenfalls auf die Website umzuleiten.
Durch die Installation eines Counters   
Counter gratis    kann herausgefunden werden, welcher Namen am meisten Interesse erweckt. Diese Website wird beispielsweise mit "mobbing.net" pro Tag so häufig aufgerufen, wie mit "discrimination.de" pro Jahr!

Da die Manipulation von Countern sehr einfach ist, haben Counter oftmals nur noch Unterhaltungswert. Auf den meisten professionellen Webseiten sind sie nicht mehr zu finden, denn bei guten Providern können Traffic, sowie weitere statistische Daten im Zusammenhang mit der jeweiligen Webseite direkt abgefragt werden.

Sollte bei Ihrer Webseite dies nicht möglich sein, können Sie den Counter sehr klein machen Counter gratis oder "verstecken"  Counter gratis und bei Bedarf "aufziehen".

Kontrolle der Effektivität einer Webseite durch Zugriffsstatistiken:

Die Webseite Mobbing.net wir gehostet von Kontent.de

 

April 2008 - Anzahl der Besuche: 182 260 - Durchschnitt: 291 s

Anzahl der Besuche

Prozent

0s-30s

95390

52.3 %

30s-2mn

29870

16.3 %

2mn-5mn

21220

11.6 %

5mn-15mn

20100

11 %

15mn-30mn

8150

4.4 %

30mn-1h

5780

3.1 %

1h+

Quelle: Kontent.de

1750

0.9 %

 

Ladezeiten der Webseite:

Bitte beachten Sie die Ladezeit Ihrer Website. Viele ältere Computer sind mit eindrucksvollen, aber datenintensiven Darstellungen überfordert. Achten Sie vor allem bei Fotos auf den zum Laden notwendigen Datentransfer. Ein Hintergrundbild  mit 500 KB veranlasst so manchen User die Website einfach wegzuklicken. Bilder können durch entsprechende Programme komprimiert werden. Bilder mit ursprünglich 400 kb können auf 20 kb problemlos reduziert werden ohne dass die Qualität allzu sehr leidet.

Manchmal ist auch die Übertragung umfangreicher Daten in andere Länder schwierig (timeout), so dass eine technisch einfache und übersichtliche Website zu bevorzugen ist. Animated gif's lockern eine Website auf und verlängern die Verweildauer, weil meist der gesamte Bewegungsablauf abgewartet wird. Thematisch zu Mobbing passend: die Friedenstaube.

Die Gestaltung

Wird man bereits gemobbt, dann ist es schwierig, einen klaren Gedanken zu fassen. Die negativen Gefühle, die mit der ganzen Angelegenheit verbunden sind, verhindern die objektive Auseinandersetzung, aber eine über das Ziel hinaus schießende Reaktion ist genauso schlecht, wie Abwarten und Leiden.
Wenn man die Homepage mit: "Hallo Freunde und Nachbarn ...!" beginnen kann, dann wird sich ein größerer Erfolg einstellen als mit "Warum tut man mir das an ...?" Aber humorvolle, locker flockige Texte fallen einem schwer, wenn man gemobbt wird und frustriert feststellt, dass es 2-3 Jahre dauern wird, bis eine Gerichtsentscheidung gefällt wird. Es ist einem dann eher nach einem Gebet zu Mute: möge der Herr jeden Tag Kröten regnen lassen, und mein Nachbar/Chef/Lehrer/Arbeitskollege muss sie schlucken! Natürlich kann man das nicht schreiben bzw. veröffentlichen. Alle Texte und Darstellungen auf der Website sind quasi Veröffentlichungen. Rechtlich macht es keinen großen Unterschied, ob etwas auf einer Website (auch wenn es eine private Website / Homepage ist!) oder in der Zeitung steht. Sehr vorsichtig muss mit Zitaten oder Verweisen auf andere Websites umgegangen werden. Wenn nicht völlig harmlose Texte verwendet werden, sollte vor der Veröffentlichung auf jeden Fall ein Anwalt sein prüfendes Auge darauf werfen.
Eine Website mit harmlosen Texten, was soll das bringen? Es kann sein, dass eine Website vor sich hin gammelt und 5 mal im Jahr (zufällig) aufgerufen wird. Aber es kann auch sein, dass 2 oder 3 Leute pro Woche anklicken. Wenn es die Richtigen sind, ist das ein schöner Erfolg. Außerdem, Veröffentlichungen können eine Eigendynamik entwickeln. Ein dummer Zufall, und plötzlich sind 2000 Besucher täglich auf der Website vorausgesetzt der Server hat eine entsprechende Kapazität.
Man trägt beispielsweise ein T-Shirt mit der Webadresse bei einem Fußballspiel oder einem Popkonzert, und zufällig bleibt eine Fernsehkamera dran "hängen"; da kommt der Mobber ganz schön ins Schwitzen wenn er plötzlich von Dutzenden von Leuten auf die Fernsehsendung und die Website angesprochen wird.

Die Unberechenbarkeiten der Website verunsichern den Mobber.

Wenn er seine Version der Geschichte erzählt, dann ist es ja möglich, dass sein Gesprächspartner bereits andere Informationen von der Website hat, oder zumindest später nachliest, was die Gegenseite zu sagen hat. Auf dieser Basis macht das Mobben keinen Spaß mehr!
Mobbing, das im wesentlichen auf der verbalen Ebene stattfindet, kann sehr wirksam mit einer Website reduziert werden; viele Mobber hören einfach auf, wenn sie merken, dass man sich zur Wehr setzt.
Die Anpassung der Website an die jeweils aktuelle Situation ist sehr einfach. Man beginnt einfach mit dem Satz: es gibt erfreuliches und weniger erfreuliches zu berichten. Dann plaudert man ein wenig über allgemeine Themen und injiziert nebenbei in homöopathischer Dosierung ein paar Gemeinheiten.


So verdienen Sie Geld mit Ihrer Antimobbing-Homepage!


Es wäre ein billiger Werbetrick, diesen Strategieansatz ohne Einschränkungen zu publizieren. Es ist insgesamt schwierig, als "Privatmann" durch Werbung auf der Homepage Geld zu verdienen. Die Antimobbing Website ist zudem bereits vom Thema her für Werbung nur bedingt geeignet.
Werbung kann aber auch informativ sein. Wenn mehr als 50 Besucher pro Tag auf der Website landen und die angepriesenen Waren oder Dienstleistungen zum Thema passen, ist die überregional orientierte Website für Werbung geeignet.
Für die regional orientierte Antimobbing Homepage ist dagegen sehr viel Fingerspitzengefühl notwendig; Werbung auf der Website kann zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit führen. Wenn versucht wird, die Tierfeindlichkeit von Nachbarn anzuprangern, dann ist es unpassend, wenn daneben der örtliche Metzger seine Sonderangebote anpreist.
Die Antimobbing Homepage hat auch ohne Werbeeinblendung "geldwerten Vorteil", nämlich dann, wenn der Mobber aufgibt und man sich dadurch Prozesskosten spart.

 

Alternativ zur eigenen Webseite

können Sie sich auch bei einem sozialen

 Netzwerk anmelden.

Sie haben den Vorteil dass der Account nichts kostet. Aber Sie können auch nichts an der Werbung verdienen.

Selbstverständlich gelten die Regeln der Community, während Sie bei einer eigenen Webseite lediglich die geltenden Gesetze beachten müssen.

Um das pro und contra individuell heraus zu finden können Sie beide Möglichkeiten gleichzeitig nützen bzw. miteinander verbinden.

Erfahrungsgemäß ist es allerdings so, dass sich der Gegner dann auch bei dem sozialen Netzwerk anmeldet und Ihnen ganz kräftig in die Parade fahren kann.

Ähnliches gilt auch wenn Sie Ihre Probleme bei Anbietern von Gratisblogs veröffentlichen.

Die billigsten Lösungen sind eben auf Dauer meist die Teuersten !

 

Weitere Informationen zum Thema:

Webstrategie gegen Mobbing

 

Abwehr von Mobbing ! Symbol,

Ich wehre mich !

 

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