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Einleitung zum Thema

 

Mobbing

 

Betrug die Zahl der bekanntgeworden Mobbingopfer im Jahr 2000 noch 0,8 Millionen so stieg sie bis 2007 auf 1,5 Millionen, also fast das Doppelte. Dies ist eine enorme Steigerung!
Gerichtsverfahren (Zivilverfahren) legten im selben Zeitraum um 30 % zu. Im Bereich Cybermobbing sind die Zahlen noch deutlicher angestiegen, etwa um 70 % !
Insgesamt scheint sich ein unheilvoller Trend fort zu setzen. Je enger es auf dem Arbeitsmarkt wird, desto stärker wird mit unlauteren Methoden gemobbt.

Mobbingmethoden

Beliebt ist die Verwendung von Sekundenkleber um Spindschränke, Schreibtische, Schlösser oder Briefkästen zu verkleben. "Spaßvögel" wechseln Passwörter am Computer aus und bringen so ihre Opfer zur Verzweiflung. Eine kräftige Prise Salz im Kaffee ist da eher noch zum harmloseren Mobbing zu rechnen. Für Verwirrung sorgen auch Warenlieferungen, die von Unbekannten bestellt wurden. Mag die Anlieferung eines Sarges für einen Außenstehenden nur ein makaberer Scherz sein, für den Betroffenen ist es ein schockierendes Erlebnis!

Jeder kennt diese gnadenlos lustigen Typen, die immer noch glauben, dass ein zum 5. mal im Spind versteckter Brathering ein toller Gag ist. Man hat Tränen in den Augen, aber nicht weil das so lustig war, sondern weil einem diese permanente Verletzung elementarster Persönlichkeitsrechte die Nerven aufreibt.

 

Gerüchte verbreiten, Andere lächerlich machen, mit "geheimnisvollen" Andeutungen den guten Ruf oder die fachlichen Qualifikation unterminieren; der Mobber gibt sich redlich Mühe mit den unterschiedlichsten Aktionen die Stimmung zu verschlechtern und das Opfer ins Abseits zu schieben. Weitere typische Aktionen sind: persönliche oder religiöse Überzeugungen durch den Kakao zu ziehen, Schwächen und Behinderungen breit treten und ständig zu kritisieren.

Es ist nicht nur schlechter Stil, wenn man andere ständig unterbricht oder schlichtweg ignoriert. Es leidet das Arbeitsklima darunter und die "Atmosphäre" wird immer dumpfer und unerträglicher.

Schließlich wird auch die körperliche Überlegenheit eingesetzt, um zumindest unterschwellig zu drohen oder durch kleine Rempeleien zu demonstrieren, wer der Platzhirsch ist.

Sexuelle Diskriminierung, Übergriffe und Belästigungen sind leider in vielen Betrieben immer noch an  der Tagesordnung und sorgen für reichlich Zündstoff aus den unterschiedlichsten Gründen.

Das Gefühl eine Schlinge um den Hals zu haben, stellt sich spätestens dann ein, wenn sich eine Gruppe formiert, die mit abgesprochenen Aktionen die verschiedenen Mobbingmethoden zur Anwendung bringt.


Einordnung der Ereignisse - Was ist tatsächlich Mobbing?

Zunächst besteht das Problem die Ereignisse und Aktionen einzuordnen. War es eine Beleidigung, eine Verleumdung, oder eine üble Nachrede? Wurde man beraubt, bestohlen, wurde etwas weggenommen oder nur "ausgeliehen".

 War es eine leichte oder eine schwere Körperverletzung, ein Mordversuch, eine tätliche Beleidigung, ein Streich, ein Scherz mit körperlichen Folgen, oder nur eine fehl interpretierte Befindlichkeitsstörung?


Noch schwieriger wird es, Bemerkungen, Meinungen und Stimmungen zu beurteilen. Wird man tatsächlich und bewusst mit schiefen Blicken bedacht, oder sind die Nachbarn, Kollegen, Mitschüler. Familienmitglieder nur schlecht gelaunt?
Nur noch raten kann man dann bei anonymen Denunziationen: wer hat einen beim Chef angeschwärzt, bei der Steuer oder einer anderen Behörde angerufen?
 

Psychoterror, Rufmord, Schikanen,

Behinderte, hilflose und "sprachlose" Personen sind bevorzugte Opfer. Viele dieser Gemeinheiten befinden sich zudem in Grenzbereichen, so dass es schwierig ist, einem Anwalt, Arzt, Psychotherapeuten oder einer anderen geeigneten Person das Problem zu erklären.

 
Es ist dennoch ratsam, sich frühzeitig an einen neutralen und kompetenten Fachmann zu wenden, da ein weiteres Problem die meist einschleichende Art ist, in der gemobbt wird. Es beginnt mit harmlosen Späßen, Forderungen oder geringfügigen Beleidigungen und steigert sich (manchmal) bis zur offenen, massiven Aggression. Auch hierbei ist die Festlegung einer Grenze schwierig, insbesondere wenn sich die Aktionen über mehrere Jahre hinziehen und man immer wieder die Hoffnung hat, dass der Terror nun endlich aufhört.

Ruf ruiniert?

Ob in einem Betrieb, einer Wohnanlage oder einem Dorf, jeder der Mitglied einer Gemeinschaft oder einer Gruppe ist, ist mehr oder weniger um seinen guten Ruf besorgt. An diesem Punkt setzen viele Mobber an. Wer kann zurückverfolgen von wem ein Gerücht ausging? In der Praxis ist dies in den seltensten Fällen möglich. Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe von Personen, die sich gern mal für fünf Minuten in den Mittelpunkt stellen wollen, um eine "sensationelle Nachricht" weiter zu geben. Dass der Betroffene unter diesem Geschwätz dann jahrelang zu leiden hat, ist diesen gnadenlosen Plappermäulern völlig egal.

Oft ist es so, dass ein Mobber oder "Rufmörder" erkannt wird und auch gerichtlich verfolgt wird und sich dann, quasi um sich selbst rein zu waschen, alles Mögliche zusätzlich erfindet und in Umlauf bringt. Die "öffentliche Meinung" orientiert sich am unteren Level. Resultat: je mehr Dreck desto besser.

Auf der Strecke bleiben die Dezenten, die Scheuen und Sensiblen. Oft bleibt nur der Ausweg in eine andere Stadt zu ziehen, die Firma oder Schule zu wechseln. Es sei denn man erwägt eine radikale Änderung der eigenen Einstellung und hält es mit Wilhelm Busch: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert!"



Gesundheitliche Probleme

Ob Sie nun schwer asthmakrank sind oder halb blind, der Mobber lässt sich dadurch nicht umstimmen. Im Gegenteil! Jedes Handicap wird gnadenlos ausgenützt.
Das Mobbing selbst löst zunächst nur Befindlichkeitsstörungen aus. Diese können aber sehr schnell zu  Schlafstörungen, schweren Angst- und Stresskrankheiten führen, die unbedingt ärztlicher Hilfe bedürfen.
Ein besonderes Problem dabei ist das Gefühl, dem Mobber bzw. der Situation völlig hilflos ausgeliefert zu sein. Dieses Gefühl kann verringert werden, wenn zunächst Ereignisse, Gedanken und Gefühle aufgeschrieben werden. Durchaus sinnvoll ist es, ein Tagebuch zu führen, in dem Namen, Telefonnummern und andere Daten enthalten sind. Man schreibt sich den Frust von der Seele und gleichzeitig entstehen "Dokumente", die man dem Rechtsanwalt oder Therapeuten vorlegen kann, und die sich auszugsweise auch für eine Website eignen.

Beispiel aus dem Forum:

" Das kann ich nur bestätigen!
Aber viele fragen sich hie warum manche Kollegen so was überhaupt im Sinne haben!
Das hab ich mich auch lange gefragt und bin zu dem Entschluss gekommen das sie
1.herausfinden wollen ob über sie gelästert wird!
2.die eigenen Fehler auf den netteren Kollegen übertragen wollen!
3.sie sich nicht in andere Menschen hineinversetzen können!
4.Sie denken zu viel über andere nach und zu wenig über sich selbst!
5.Sie haben zu viel zeit!
6.Sie können sich selbst in einem besseren Licht darstellen um andere schlecht da stehen zu lassen!
7.Reden und reden auch wenn es keinen Sinn macht, nur damit sie was sagen und Ihnen glauben geschenkt wird!
8.Sie hören sich gern selbst reden!
9.Es sind in meinen Augen die schwachen Menschen die so etwas im Sinne haben und sich auf die Seite der Mehrheit begeben weil sie alleine nichts gebacken bekommen!
10.Es sind sogenannte Ausnutzer da sie ihre Aufgaben lieber denjenigen Übertragen der eigentlich gerne in die Arbeit geht und nicht nur wegen dem Geld!
11.Sie haben zu Hause nicht zu melden und müssen sich anders zu Wort melden, auch wenn es hinterlistig ist!  "    Beitrag-Mobbingforum


 zum Forum Mobbing allgemein 

 und Mobbing am Arbeitsplatz

 

Harte Bandagen

Wer im Verlauf einer gegen ihn geführten Mobbingaktion einen Herzinfarkt oder eine andere gravierende gesundheitliche Schädigung erlitten hat, wird verständlicherweise die Meinung vertreten, dass gegen Mobber wesentlich härter vorgegangen werden sollte. An dieser Stelle kann nur auf die gesetzlich erlaubten Möglichkeiten eingegangen werden.
Irgendwann muss man sich entscheiden, ob man dem (Rechts-) System vertraut, also die Ausschöpfung der juristischen Möglichkeiten als ausreichend betrachtet, oder ob man sich auf das Niveau des Mobbers begibt und aus dem reichhaltigen Fundus der "dirty-tricks" ein paar geeignete Antworten ausgräbt.
Das Problem dabei ist, dass der Robin Hood Status wahrscheinlich noch mehr an den Nerven zerrt, als das Mobbing selbst. Zu dem Mobbing kommt dann noch die Angst, dass die eigene Aktivität entdeckt bzw. aufgeklärt wird. Also: auch wenn es noch so sehr in den Fingern juckt, kratzen Sie mit Ihrem Schlüsselbund nicht am neuen BMW Ihres Gegners entlang!
 

Antimobbing mit einer Website

Es ist, wie bereits erwähnt, in fast allen Mobbingfällen, ob im In- oder Ausland notwendig, zunächst einen fachmännischen Rat einzuholen. Bei Mobbing am Arbeitsplatz sind sehr unterschiedliche Möglichkeiten vorhanden. Betriebsräte, Werksärzte, Gewerkschaftsvertreter oder Vertrauensleute können zunächst Ansprechpartner sein.
Bei gravierenden Ereignissen sollten auf jeden Fall die Behörden informiert werden. Bei körperlichen Übergriffen sofort (!) einen Arzt aufsuchen und ein Attest anfertigen lassen.

Nur in den seltensten Fällen kann auf einen Anwalt verzichtet werden. Bitte achten Sie darauf, dass der Anwalt die entsprechende Fachrichtung beherrscht z.B. Arbeitsrecht.

 Da oft nur eine gerichtliche Klärung des Streitfalls möglich ist, muss frühzeitig Beweismaterial wie Fotos, Schriftstücke, Gutachten, etc. gesammelt werden.

Diese Website beschäftigt sich u. a. mit einer neuen, zusätzlichen Möglichkeit, sich gegen Mobbing durch Eigeninitiative zur Wehr zu setzen:

Information der Umgebung durch das Internet.


Ein munteres Plaudertäschchen informiert am Telefon, beim Kaffeeklatsch oder auch beim Einkaufen in einer Woche problemlos ein ganzes Dorf. Mit einem Wochenblättchen kann eine Kleinstadt oder ein Stadtteil informiert werden. Und dann gibt es natürlich noch die großen Tageszeitungen, Rundfunk und Fernsehen.
Naturgemäß zeigen die Medien aber nur dann ein Interesse, wenn die Story einen gewissen Unterhaltungswert hat. Die große Anzahl von Talkshows, in denen Mobbing als Thema behandelt wird, bedeutet nicht, dass man mit seinem Problem dort automatisch Gehör findet. Selbst in der regionalen Tageszeitung mit ein paar Zeilen unterzukommen, ist meist aussichtslos. Die Drohung: "ich bring das in die Zeitung!" wird deshalb bei so manchem Mobber nur ein müdes Lächeln hervorrufen.
Wenn man nun keine Plaudertasche ist, keinen Schwager bei der Zeitung hat und man trotzdem sein Problem in die Öffentlichkeit bringen will, bietet sich als "Medium" das Internet an. Natürlich wird man von Fall zu Fall zuerst prüfen müssen, ob die Einrichtung einer Website sinnvoll ist; aber, es gibt viele Mobbingfälle, in denen mit einer Website ein überaus erfolgreiches "Antimobbing" durchgeführt werden kann.

Problemfälle

Leider gibt es aber auch andere Fälle. Schwierig wird es bei Mobbing, das einen materiellen Hintergrund hat, also genau genommen Mittel zum Zweck ist. Wenn man aus einer dörflichen Gemeinschaft hinaus gemobbt werden soll, weil jemand auf eine billige Immobilie spekuliert, oder die berufliche Reputation unterminiert wird, weil ein Kollege sich davon eine Beförderung verspricht, dann sind härtere Bandagen erforderlich.
Die Website kann nicht immer der Art und Stärke einer Mobbingaktion angepasst werden, sie ist nur ein Mittel zur Information! Keinesfalls darf man sich provozieren lassen und persönliche Anschuldigen oder Beleidigungen ins Net bringen.
Wenn man die nötige Ruhe gefunden hat, dann sichert man sich ein paar schöne Domains und schließt eine Rechtsschutzversicherung ab. Natürlich muss geprüft werden, ob der aktuelle Fall tatsächlich mitversichert ist, bzw. noch angenommen wird.

Mobbing - Antimobbing - Mediation

Wer sich gegen Mobbing wehrt muss zwangsläufig auch eine Art Mobbing durchführen. Im Verlauf eines Mobbingfalles kommt es dadurch zu Situationen wo sich die Grenzen zwischen Mobbing und Antimobbing verwischen. Getreu dem sizilianischen Vorbild der Vendetta, weiß auch nach einer gewissen Zeit niemand so recht wie alles angefangen hat, aber man macht munter weiter, weil es eben so Brauch ist, respektive keiner nachgeben will.
Wie vermeidet man diese Situation? Am einfachsten durch eine klare Strategie. Die Information über den Grund des Streitfalles oder die Situation die als Mobbing empfunden wurde, sollte dem Gegner bekannt sein. Am besten schriftlich, durch einen Anwalt und soweit möglich und sinnvoll, öffentlich auf der Website.

zum Mobbingforum

 

Auszüge aus dem Mobbing Forum

Das sagen Politiker zu Mobbing
mobbi  
Zitate zu Mobbing von Politiker:

Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhause von Berlin: " Es ist erschreckend, wie viele Menschen durch Mobbing am Arbeitsplatz regelrecht gequält werden."

Regierender Bürgermeister von Berlin: "Mobbing kann verhindert werden"

Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, CDU: " Besonders leiden diejenigen unter Mobbing, die sich am wenigsten dagegen wehren können - Kinder und Jugendliche."

Ministerpräsident Matthias Platzeck, SPD:"Wo immer Mobbing auch passiert, in der Familie, inder Schule oder am Arbeitsplatz, es lähmt die Betroffenen."

Jürgen Giebel, SPD Parteivorstand:"Wir hoffen, dass durch das Antidiskrimnierungsgesetz (jetzt:Allgemeines Gleichstellungsgesetz/AGG)besser als bisher gegen Mobbing am Arbeitsplatz vorgegangen werden kann."

 
6.9.2006 18:27 

 
 Re: Das sagen Politiker zu Mobbing
Mobbi
Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2007, ohne Stress und Ärger. Lassen Sie sich nicht verbiegen: Geben Sie den Gedanken auf, dass alle Menschen Sie mögen müssen. Seien Sie sich Ihrer Persönlichkeit bewusst.

mobbi

 
25.12.2006 09:57  

 
 Re: Das sagen Politiker zu Mobbing
Bärbel
Hallo Mobbi,

wie war???

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und gute Vorsätze für das neue Jahr.

Wir werden auf keinen Fall das Mobbing besiegen, aber evtl. kann man mit der Situation leben oder besser damit umgehen.

Genießt die freien Tage.

V.G.
Bärbel

 

 

Mobbing am Arbeitsplatz

Hi Kitty

Ich mach es mir gewiss ganz und gar nicht einfach. Ich finde eben du machst es dir einfach. Ich habe in meinem Beitrag mit keiner Silbe erwähnt, dass du das dort ewig aushalten, wieder dort hingehen und arbeiten sollst.
Und so wie es aussieht mündet dieser Job eh in einer Kündigung früher oder später. Was aus meinem Beitrag nicht zu dir durchgedrungen ist. Was kommt danach?
Willst du in Tat und Wahrheit anderen dein Geschick überlassen? Wie geht es weiter wenn sie dich tatsächlich kündigen? Was passiert dann?
Wirst du dich dann nicht auch wieder auf die Suche machen müssen? Wirst du bis dahin jünger und selbstbewusster?

Wer einen Beruf gelernt hat, Fachkraft ist, der hat bis 45 noch nicht so die Probleme als jemand der dort drüber liegt. Ich selbst habe mit 42 gewechselt nach 18 Jahren im selben Job, weil ich bis zur Rente noch mal etwas Spannung wollte und nicht nur Routine.

Es gibt nur die Grenzen, die du dir selber setzt. Ich habe mich selbst über so viele schlechte Meinungen und Schwarzmaler hinweg gesetzt, dass ich sie gar nicht mehr zählen kann. Alle sagten damals ob ich nicht mehr alle Glocken am Christbaum habe. Und ich hatte trotzdem Erfolg. Nachdem ich einen kurzen Einbruch im Gehalt hatte verdiene ich heute mehr als früher, viel mehr.

Warum also immer an das denken was schief gehen kann? Das nimmt einem Menschen auf Dauer nur den Mut die Zukunft mit Zuversicht und Hoffnung zu betrachten.
Wir alle müssen Fehler machen im Leben. Wie sonst lernen wir etwas neues. Wenn wir alles gleich von Anfang an immer perfekt beherrschen würden, dann gäbe es keine Notwendigkeit Schulen zu bauen oder eine Ausbildung zu machen.

Aus meiner Sicht ist es ein Fehler in diesem Job weiter zu machen. Du weigerst dich den Fehler zu korrigieren weil die anderen schuld sind an der Situation. Das mag ja sein, aber macht die Lösung wie sie sich jetzt darstellt Fortschritte? Geht es dir durch die verfolgte Strategie auch nur ein wenig besser? Hat sich das Problem damit gelöst?
Haben deine Therapeuten auch mal über deine Zukunft nachgedacht und dich zur Handlungsorientierung geleitet statt dich in deiner Haltung zu unterstützen? Machen sie sich zu Co-Klienten?
Oder aber auch anders: Wenn sie dich für die Zukunft fit machen wollen, hast du dich verweigert? Wenn du nicht willst, dann ist alle Mühe vergebens die die Therapeuten aufbringen. Dein Wille und die Entschlossenheit eine Veränderung herbeizuführen ist entscheidend ob du die nötigen Veränderungen in deiner Weltsicht und Handlungswelt in die Realität umsetzt. Ansonsten bist du das, was man beratungsresistent bezeichnet.

Du ergibst dich in deine Opferrolle nach dem Motto:

1. Die anderen sind schuld, dass es mir schlecht geht. Sie müssen schauen, dass es mir wieder besser geht. Sieht es denn danach aus?
2. Bis jetzt habe ich noch meinen Job. Warum sollte ich kündigen. Was die tun ist Unrecht. Ich habe nichts getan! Das mag gut sein. Doch teilen sie diese Einsicht? Und wie lange wird es dauern bis dies geschieht?
3. Die haben mich mit ihrem Verhalten krank gemacht. Na wartet, ich lass euch zahlen bis ihr schwarz werdet. Ich strafe euch so dafür, dass ihr mir das angetan habt! Wie lange glaubst du geht das noch gut? Was kommt danach?

Ich habe nun mit allen Gedanken die ich mir machen musste um diesen Beitrag zu verfassen 45 Minuten meiner kostbaren Zeit aufgewendet. Ich mache es mir somit weder einfach noch leicht. Also ich persönlich schätze immer die Meinung von Aussenstehenden. Ich frage auch heute noch immer proaktiv mein Umfeld ab was sie in unserer Zusammenarbeit gut finden oder eben nicht so gut, wo mehr Support gefragt ist. Das öffnet mein Umfeld auch auf meine Bedürfnisse einzugehen. Wir geben und nehmen voneinander. Das um mich herum sind und betrachte ich als meine Kritiker. Von denen bekomm ich Antworten auf meine Fragen die mir meine Freunde nie geben würden weil sie Angst haben mich zu verletzen.
Von Freunden kann man selten etwas lernen. Wenn du etwas über dich erfahren willst und etwas neues dazulernen willst, dann frage deine Kritiker!
"Sometimes Feedback is hard"

Glaube mir: Auch ich habe in meinem Leben viel gehört was mir gar nicht gefallen hat. Und du kannst mir glauben: Es haben schon viele Versucht Anlauf zu nehmen und mich umzustürzen wei sie es mit dir getan haben. Doch ich war wohl immer clever genug die Zeichen vorher zu sehen um geschickt auszuweichen. So gingen die Schläge meiner Gegner entweder ins Leere oder ich habe mich mit Macht verteidigt. Meine Waffen so scharf geschliffen, dass kein noch so dicker Panzer sie aufhalten konnte.

Nicht jeder Mensch ist in der Lage zu handeln wie ein anderer. Das ist auch eine Tatsache. Wir sind alle verschieden. Das macht das Leben dafür aber reich und spannend.
Aber genau deshalb passt auch nicht jeder Mensch in jede Kultur und in jeden Kulturkreis. Deshalb sollte man sich eben auch einen Job suchen der diesem Kulturkreis entspricht und in dessen sozialem Umfeld ich mich an gemeinsamen Werten orientieren und somit angemessen bewegen kann. Versuche ich mich im für mich falschen sozialen Umfeld zu etablieren werde ich unweigerlich anecken. Ein Pazifist wird es beim Militär wohl zugegebenermassen schwer haben als ein Waffennarr. Ein Autofahrer es wohl eher schwer haben einem Motorradclub beizutreten, ein Paukenspieler wohl eher schwer in einem Streichquartett mitzuspielen.

Und immer ist dieser Einzelne, dessen Merkmale nicht zum Rest passen, ein Außenseiter, wird sogar als störend und peinlich empfunden. Nach gewisser Zeit wird sich Widerstand formieren und versucht den "Fremdkörper" zu entfernen.
Wer diese einfachen Mechanismen und die Wahrnehmung über deren Anzeichen einfach aus seiner Wahrnehmung ausblendet, der hat ein langes Martyrium vor sich, an dessen Ende nicht selten die Vernichtung der Persönlichkeit als Preis steht.

Emotional bist du für deine Kollegen und/oder deinen Chef bereits schon tot. Was also willst du da noch? Mach einen Deal mit diesen Leuten. Einen Aufhebungsvertrag oder sonst was.

Aber vor allem:* Mach etwas!*

Gruss Martin


Hallo Martin,
zunächst einmal möchte ich mich bedanken, dass du dir soviel Zeit genommen hast, um mir zu antworten.

Allerdings kann ich deine Meinung nicht teilen.
Ich weiß nicht viel über dich, und es würde mich interessieren, ob du ein solch massives Mobbing schon einmal erlebt hast?
Denn wenn nicht, dann wirst du dich auch nicht in meine Situation versetzen können.

Du sagst, ich solle kündigen und was Neues probieren.
Aber glaub mir, so einfach ist das nicht.
Ich habe früher eine Ausbildung bei einem Rechtsanwalt gemacht, dann bin ich zum Öffentlichen Dienst gegangen.
Dort bin jetzt seit über 20 Jahren, allerdings ohne Ausbildung.
Wo sollte ich mich jetzt also bewerben.
Ein Rechtsanwalt würde mich nicht mehr einstellen, da habe ich keinerlei Berufserfahrung.
Und im Öffentlichen Dienst wird heute auch niemand mehr ohne Ausbildung eingestellt.
Außerdem komme ich aus einer Kleinstadt, wo es fast nur noch 400 Euro-Jobs gibt.
Da ich aber alleinstehend bin, muss ich einen Vollzeit-Job haben damit ich davon leben kann.

Außerdem würde es mir nur Nachteile bringen, wenn ich selbst kündigen würde.
Ich würde 3 Monate kein Arbeitslosengeld bekommen, und vom Arbeitgeber auch keine Abfindung.
Deshalb wäre es dumm von selbst zu kündigen.

Du schreibst, irgendwann werden sie mir sowieso kündigen. Vielleicht, das weiß ich nicht.
Und wenn, dann kann ich es nicht ändern. Aber dann werde ich Kündigungsschutzklage einreichen,
und wenigstens noch eine Abfindung verlangen.

Ich weiß auch wirklich nicht, warum ich gehen sollte. Hast du nicht selbst gesagt, weglaufen wäre keine Lösung?
Aber genau das würde ich doch mit einer Kündigung machen.
Warum sollte ich gehen? Eigentlich müssten die Leute gehen, die für das Mobbing verantwortlich sind.
Wenn ich jetzt kündige, dann haben die gewonnen, und suchen sich vielleicht das nächste Opfer.
Soll es denn immer so weiter gehen?
Ich finde, man muss sich gegen so etwas wehren. Und deshalb werde ich kämpfen, so lange ich kann,
und nicht einfach kündigen.

Ich bin seit einiger Zeit in therapeutischer Behandlung. Meine Therapeutin sagt, ich müsse mehr Selbstvertrauen gewinnen,
um mich in Zukunft von Anfang an dagegen zu wehren.
Du schreibst, ich wäre wahrscheinlich in dieser Umgebung ein Außenseiter.
Ja, so fühle ich mich inzwischen. Aber das heißt ja trotzdem nicht, dass dies der falsche Job für mich ist.
Immerhin habe ich dort fast 20 Jahre gearbeitet, ohne dass ich jemals Probleme hatte.
Die Probleme kamen erst mit den neuen Kollegen. Deshalb denke ich auch nicht, dass das alles an mir liegt.

Mobbing ist etwas wirklich Schlimmes. Und es verbreitet sich immer mehr.
Man muss einfach irgendwann etwas dagegen unternehmen, sonst wird es immer leichter,
unbeliebte Mitarbeiter einfach rauszumobben. Das darf nicht passieren.
Deshalb werde ich nicht einfach aufgeben, sondern versuchen dagegen anzukämpfen.

Gruß,
Kitty
 

____________________________________________________________

Mobbing _

Was genau wäre denn interessant für Sie.

Ich kann Ihnen vor allem eines mitgeben. Mobbing ist ein Führungsfehler!
Wenn so etwas aufkommen kann, dann hat die Führung versagt in mehreren Punkten

1. Fehlbesetzung einer Machtposition mit der falschen Persönlichkeit.

Wenn eine Vorgesetztenposition vergeben wird, dann ist das mehr auf die Leistung fixiert als auf eine integre und sozial kompetente Persönlichkeit. Das Ziel eines Unternehmens ist ja in erster Linie Leistung zu generieren. Deshalb wiegt das immer schwerer in der Waagschale als Fairness und "Cooperate Citizenship".
Sokrates, Plato, Hegel und Kant waren an der Börse nie genannt!
Leider gibt es für alles einen Führerschein, doch für den Umgang mit Menschen muss sich bis heute keiner in einer Firma  wirklich qualifizieren. So passiert es das meist "Kampfmaschinen" an vorderster Front stehen die für die Persönlichkeit des Mitarbeiters, dessen individuelle Entwicklung seiner Fähigkeiten nichts übrig haben. Die verheizen dann selbst in rasender Geschwindigkeit selbst, bzw. gerade die besten Mitarbeiter wie Briketts im Ofen. Das sind die sogenannten "Bosser" denen keiner etwas recht machen kann und wegen jedem Fliegenschiss ausflippen und die Leute vor anderen Kollegen rund machen wie ein 10er Softeis.
Jegliche Innovation und Initiative wird im Keim erstickt. Denken nicht erlaubt. Das darf man erst aus seinem Stuhl.

Im öffentlichen Dienst hingegen begegnen wir allzu oft dem Weichei, der es mit seinen Dienstjahren und ohne je selbst eine reelle Leistung erbracht zu haben nach oben kommt.
Es wird sich nach oben "gedient". Da man nie einen anderen Menschen oder meist nur einen, den eigenen Chef, für diese Strategie benötigt hat darf man sich schon die berechtigte Frage stellen, wo dieser neue "Chef" seine Füphrungskompetenz erworben hat. Er ist dann natürlich dazu geneigt seine Mitarbeiter im Stich zu lassen auf allen Ebenen sobald sich ein Problem am Horizont zeigt wird er das tun was der Beamte am besten kann und gelernt hat: "Dafür bin ich nicht zuständig. Fragen sie in Zimmer xy nach!"
Diese Gleichgültigkeit schafft ein Vakuum an Macht, dass förmlich danach schreit gefüllt zu werden. Und wenn es der Chef nicht tut, dann treten die Mitarbeiter in den Ring um auszufechten wer in der Abteilung das Sagen hat.
Hinzu kommt, dass Kündigungen im ÖD äusserst selten sind, also den Widersachern meist keine Gefahr droht, egal wie daneben sie sich benehmen. Derjenige, der das regeln sollte hat sich eh in sein Büro eingeschlossen. Es ist ihm eh egal.
Aufgrund dieser Persönlichkeitseigenschaft des Chefs ist das Mobbing im öffentlichen Dienst auch am weitesten verbreitet und nimmt die groteskesten Züge an.
Da passiert es nicht selten, dass sich ein Chef dem Mob unterordnet weil es tatsächlich Mitarbeiter gibt die den Chef, aus welchen Gründen auch immer, vollständig im Griff zu haben scheinen. Der Chef fängt also an fleissig mit zu Mobben, weil er fürchtet jemand könnte auspacken und er seinen Job verlieren.

2. Entschiedenes Vorgehen findet nicht statt

Ein VG sollte nicht nur Repräsentant der Firmenordnung sein, sondern ist auch gleichzeitig Wächter über die Guten Sitten sowie die Einhaltung von Recht und Ordnung am Arbeitsplatz. In der Tat so etwas wie ein Polizist und Richter in einer Person. Den wenigsten VG ist dies tatsächlich auch bewusst. Nicht umsonst vergehen sich viele Chefs an ihren Mitarbeitern weil sie gar nicht wissen was sie dürfen und was nicht. So passiert es, dass so mancher seine eigenen Gesetze schafft die jenseits dessen liegen was in Verfassung und Gesetzbüchern verankert ist. Es bildet sich eine Subkultur deren Grenzen sich in das Privatleben der Mitarbeiter hinein schieben. Also weder vor dem Bruch von vertraglichen Vereinbarungen/Rechten noch von den in der Verfassung verbrieften Rechten zurückschrecken.
Aus meiner Sicht dürfte keiner mehr auf einem Chefsessel Platz nehmen, der, zur Sichtbarmachung seiner Kenntnisse von Recht und Gesetz sowie der Verpflichtung seiner Position gegenüber der Gesellschaft, keine Prüfung abgelegt hat.

Ein Handwerksmeister muss z.B. die Bestimmungen BVG kennen und eine Prüfung ablegen ob er darin fit ist. Schafft er es nicht gibt es auch keinen Meisterbrief.
Aber nicht mal das ist eine Garantie, dass er sich zu einer guten und fairen Führungspersönlichkeit entwickelt. Aber schon mal eine gute Voraussetzung. Denn dem darf man fragen ob er in der Meisterschule im Unterricht gefehlt hat. Im Meisterkurs ist auch Führung ein breites Thema. Ich will das nicht zu hoch loben, aber immerhin haben die zukünftigen Führungspersönlichkeiten im Handwerk zumindest die Grundzüge vermittelt bekommen.
Leute die einfach so auf den Sessel gehoben werden ohne diese Schulung bzw. Prüfung haben da marginale Defizite die man hier in diesem Forum laut und unübersehbar hervortreten. So ist es meist in der Industrie und Fertigung, aber auch im ÖD, wobei es im ÖD wohl noch eher Kurse gibt als in der Industrie. Klar ist jedoch: Es gibt einen großen Kompetenzmangel.

Und wenn ich nicht weiß was ich darf und was nicht maximiert das die Unsicherheit was nun getan werden kann bzw. *_getan werden muss_*. Hinzu kommt die Angst aus dem Sessel zu fliegen wenn das eigene Unvermögen zu Tage tritt. Ist man dazu auch noch ein Weichei das jeder Entscheidung aus dem Wege geht.... Die Mitarbeiter können einem leid tun.


MfG

Martin Huber
 


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Mein Chef hat mich krank gemobbt

Hallo Leute!

Ich befinde mich einer ausgesprochen brenzligen Situation und bin in den letzten Wochen nervlich ein absolutes Wrack geworden. Noch vor einem halben Jahr war ich froh darüber meine Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen zu haben und schon sehr bald hatte ich einen neuen Job: bei einem praktischen Arzt! Meine Vorgängerin hat mich die ersten Wochen eingeschult bevor ich ging, es war wirklich eine coole Zeit, wir verstanden uns super und ich habe viel von ihr dazugelernt. Der Chef war ein etwas verwirrter aber auf den ersten Blick netter sehr lockerer Arzt der mir sofort vorgeschlagen hat zu duzen. Ich war dagegen worauf und als ich mal wieder "Sie" zu ihm sagte fragte er mich ob ich einen Vogel hätte und ich solle es nie wieder zu ihm sagen!
Meine Vorgängerin und auch viele Patientin fragten mich immer wieder wie ich mit meinem Chef auskomme denn er sei angeblich ein sehr schwieriger Mensch, ein Choleriker. Ich konnte es irgendwie gar nicht glauben...
Als wir dann allein waren fing der Stress an. Er wollte dauernd mit mir was trinken gehen und schickte mir außerhalb der Arbeitszeit andauernd SMS mit Auszügen aus irgendwelchen englischen Liedern. Bei Arbeitsschluss wollte er mich immer rechts und links abbusserln und als ich meinte ich würde es nicht wollen tat er es trotzen und ist mir dabei immer so durch die Haare gefahren... Ich sagte die von ihm vorgeschlagenen Dates immer wieder ab. Er fing an mich mit Fragen zu konfrontieren wie oft ich mit meinem Freund Sex habe und ich solle mir doch vorstellen wie die zwei übergewichtigen Patienten die regelmäßig in die Praxis kommen miteinander Sex haben. Er erzählte mir Sachen wie das eine Patientin ihm erzählt das sie sich mit einem Wasserstrahl befriedigen würde ich wie ich sowas finde...
Ich bin/war schüchtern, ich habe ihm nie wirklich 100%ig gezeigt das ich sowas nicht hören will und das ich einen gesunden Abstand zu ihm brauche. Ich wurde mit der Zeit zickig so das er auf einmal total streng wurde. Er hat angefangen mich vor den Patienten wegen jeder Kleinigkeit bloß zu stellen, mich als absolut unfähig zu bezeichnen. Mit der Zeit bekam ich richtig Panik hinzugehen, er war total dominant und hat mich richtig unterdrückt. Da ich an Asthma leide habe ich ein Mal mitten in der Praxis einen mittelschweren Asthma-Anfall bekommen. Als er es merkte schrie er mich an und meinte ich solle ihm sofort bei einem EKG assistieren und beschimpfe mich während dessen ich hätte die Schwindsucht und wäre arbeitsunfähig.
Am nächsten Tag bin ich in der Notaufnahme gelandet und war danach krank geschrieben. Er betrieb während dieser zwei Tage telefonischen Psychoterror, bezeichnete mich als Simulantin, drohte für den Krankenstand mit Kündigung und rechtlichen Konsequenzen da er keinen Ersatz für mich hatte und alles allein machen musste. Aus Angst habe ich mich vom Krankenstand abschreiben lassen und war noch 2 Tage dort in denen er mich von früh bis spät terrorisiert hat, ich wäre dumm, unfähig, alles was ich tat wurde schlecht gemacht.
Diesen Donnerstag war es nun soweit, bei einem seiner Wutausbrüche bin ich absolut ausgeflippt: kein Wunder, ich hatte die vorigen 3 Tage überhaupt nicht geschlafen und war völlig gereizt. Habe ihm die Schlüssel von der Praxis auf den Tisch geknallt und gesagt das ich nicht mehr komme weil ich nicht mehr kann und es gesundheitlich nicht mehr aushalte... Er beschimpfte mich als Miststück und als ich ihn an die verbalen sexuellen Übergriffe erinnerte stellte er sich blöd und sagte er würde nicht wissen wovon ich rede! Bin dann einfach gegangen und habe noch auf Anraten der Arbeiterkammer ihm einen Brief per Fax geschickt das ich vorzeitig austrete... Ich bin jetzt krankgeschrieben und fühle mich einfach nur schrecklich da ich Angst habe er könnte mir etwas antun. z. B. habe ich gehört das er über die vorigen Assistentinnen Sachen behauptet hat das sie ihm Geld gestohlen hätten u. ä...
 


Was meint ihr zu dem ganzen? Bin ich wirklich zu sensibel für die Arbeitswelt? Welche Rechte habe ich nun wirklich in dieser Situation. Die Abfretigung ist mir eigentlich auch schon egal, ich will einfach nur zur Ruhe kommen... Kann er mir rechtlich wirklich was anhaben oder kann ich mich da irgendwie absichern? Nächste Woche hole ich mir vom Neurologen ein Attest weiss aber nicht in wie fern es mich vor ihm schützt...

Ich habe hier eigentlich zum ersten Mal all das was mich so fertig macht niedergeschrieben, mit meinen Freunden/Angehörigen kann und will ich nciht wirklich darüber reden da ich absolut ausgepowert bin. Der einzige der das ganze mitverfolgt hat und zu mir steht ist mein Freund aber auch er kennt sich da rechtlich nicht wirklich aus... Ich bitte euch dringend um Hilfe.
                  mfG           N.
 

P.S. Nachtrag: damit ihr versteht warum ich überhaupt persönlich vor ihm Angst habe ist das er zum Schluss auch Sachen gesagt hat wie z. B. (Zitat): "Weibern wie du sollte täglich eine gescheuert werden damit sie zur Realität zurückfinden." o. "wäre ich dein Freund würdest schon so eine von mir kriegen" u. ä.  Jetzt ist er eben allein in der Praxis und kennt sich mit dem neuen PC-Programm nicht so gut aus, er hat sicher die totale Wut auf mich wegen dem Austritt...
Das blöde ist auch das ich ALL DAS was ich hier schreibe in keinster Weise beweisen kann ausser das ich krank geworden bin... (psychosomatisches Asthma + nervlich) Da ich meine Nummer nach dem Austritt sofort geändert (im Affekt weil er mich sofort angefangen hat wieder anzurufen) habe sind seine Nachrichten auf meiner Box auch weg... 
 

Werter Starfish,
bin m und kann daher nur zu Mobbing allgemein Stellung beziehen. In meinem Fall habe ich beweise und bin auch schon vor dem Arbeitsgericht, doch das Mobbing geht weiter. Sogar Betriebsratsmitglieder beteiligen sich daran, bin in einem sehr großen Unternehmen tätig. Über mich wurde dann als m verbreitet, dass ich schwul bin, wie machen die denn das wohl, von hinten uns so in den a..., und das offen in der Kantine. Wenn Sie dich mobben, stehts du immer alleine da, ist traurig aber leider wahr, und Beweise, sie sind oft so wenig hilfreich, und vor Krankheit schützen sie dich auch nicht, in dir geht der prozess weiter, er kann dich so auffressen, gerade diese Demütigungen, ich habe tage gahbt, da habe ich im Wahnsinn drei Schachtlen Zigaretten geraucht, von Morgens um vier bis nachts um eins. Hoffe für dich, dass du das alles überstehst und wieder zu dir findest, wenn auch der Weg lange ist. Mobbing, bohh, denken viele, sind doch selber schuld, solange eben nur, bist du selber betroffen bist, dann erkennst du den Schrecken dieses Wortes bin in jede Haarspitze.
Gruß und viel kraft für dich
Harry Sky
 

"Sometimes Feedback is hard" hatte ich schon mal geschrieben.

Mir ist klar, dass das was ich dir geschrieben habe nicht das ist was du hören wolltest oder willst. Ich wollte dir darlegen wie dich andere wahrnehmen.
So wie ich dich wahrgenommen habe in den ganzen Beiträgen hier. Ich habe so oft Fragen an dich gerichtet, die du nie mit einer Silbe beantwortet hast.
Auch lassen deine Reaktionen nicht erkennen, dass du dich auch nur einen Moment mit all den Aussagen und Empfehlungen welche dir sehr viele kompetente Leute gegeben haben auseinandergesetzt hast. Du wirkst als hättest du dazu keine eigene schlüssige Meinung. Alles wirkt so weich und standlos als würdest du immer sagen: *Jein*

Ich bin ein Chef und mit diesen Augen betrachte ich dich. Ein Mitarbeiter der mir immer nur ausweicht oder verweigert wenn es um den Kern geht, sich um eine Beseitigung der Mängel zu bemühen, den kann ich beispielsweise nicht weiter beschäftigen. Ich bin kein Therapeut aber ich kann dir sagen wie ich das mit 20 Jahren Erfahrung in Personalverantwortung sehe. Das dir das nicht gefällt war mir klar. Deshalb wollte ich mich auch zurückziehen.
Was könnte ich denn noch tun? Ich bin der falsche wenn es darum geht geheuchelte Streicheleinheiten zu verteilen.
Du bist ein Mensch und damit grundsätzlich wertvoll und gewiss auch ein (zu) lieber Mensch. Das steht hier nicht zur Debatte.
Wenn sich da wirklich was ändern soll, dann musst du dich aus der lähmenden Umklammerung deiner Gedanken befreien. Dich aus deiner Komfortzone herauswagen. Das wäre eigentlich Aufgabe des Therapeuten der aus meiner Sicht keinen guten Job macht. Um dich da herauszubekommen braucht es einen Hebel und der tut immer weh egal wer das ist. Auf mich kannst du heute fluchen (Gott wär das schön) Von mir aus vom Balkon herunter. Hauptsache du wachst auf.

Liebe und Zuwendung zeigt sich auch, dass man durch Förderung und Bestärkung seines Umfeldes gelernt hat eigene Entscheidungen zu treffen und auch durchzuziehen. Du machst dich jedesmal aalglatt und windest dich aus jeder Antwort auf unangenehme Fragen. Ich finde du verweigerst dich das Puzzle zusammenzusetzen, dass dein Leben ist.

Was kann ich dir antun? Du weisst wer ich bin was ich mache und wo ich wohne, dass ich selbst Familie habe wenn du mein Profil besucht und gelesen hast. Damit weisst du mehr von mir als ich von Dir. Ja ich habe dich wahrscheinlich tief getroffen. Das ist mir auch bewusst. Und ich sag dir noch etwas: Das war mein Ziel!
Hier geschieht das absolut gefahrlos. Ich kann dir nichts antun. Doch ginge. Indem ich dir sage wie arm du dran bist, wie grausam die Welt und undankbar.
Das bringt dich keinen Zentimeter weiter und bestärkt dich in deiner jetzigen Haltung. Die jedoch bringt dich weder bei diesem, deinem nicht geringen Problem, noch im restlichen Leben vorwärts sondern eher rückwärts.

Damit exponiere ich mich wohl deutlich mehr wie du weil jeder hier mit einem Mausklick herausfinden kann wo ich stecke. Du könntest mir im Gegensatz zu dir wohl eher Schaden zufügen als ich dir.

Auf ein letztes: Theodor Roosevelt sagte einmal:

*"Es ist in der Geschichte der Menschheit schon mehr Unglück durch _nicht entscheiden_ ausgelöst worden als durch Fehlentscheidungen!"*

Nimm mein Feedback als das was es ist. Als ehrliche und unverblümte Rückmeldung. Nicht mehr aber auch gewiss nicht weniger.
Du willst gewiss da nicht mehr hin. Das glaube ich dir. Du bleibst lieber in deiner Komfortzone, in deinem Zuhause. Ist verständlich, menschlich. Die Angst davor die Ruhe Zuhause zu verlieren ist grösser als vor dem kurzen vielleicht heftigen Gefecht mit deinem Arbeitgeber welcher über dir den Stab brechen will. Das hat wahrscheinlich mehr negative Auswirkungen auf dein noch vor dir liegendes Leben als viele andere Dinge. Nicolo Machiavelli sagte einmal völlig treffend.

*"Man kann dem Kampf nicht entrinnen, mit jedem Tag des Abwartens hingegen wird der Feind mächtiger und mächtiger bis er unbezwingbar geworden ist"*

Wenn du das selbst nicht kannst, dann brauchst du Verbündete und Helfer. Wenn du keine um dich scharen und keine Hilfe annehmen willst/kannst, dann wird dich der Feind vernichten.

Tut mir leid aber ich kann es einfach nicht bekömmlicher formulieren.
Mit den besten Wünschen für deine Zukunft

An alle Leser,
sorry für die Tippfehler, doch mich schafft das Wort jedes Mal. Habe gerade aus meiner Personalakte 30 illegale Eintragungen herausgefischt, das nagt in mir, Mobbing, die soziale Pest der Arbeitswelt. Ich bin dann oft so hilflos, dass mir sogar die Worte ausgehen oder nur noch Bruchstückweise zu einem Satz gelingen. Manchmal muss ich durch meine Wohnung rennen, weil mich die Demütigung zu Hassbildern und -gedanken verführen
Harry Sky
 

Hi
Ich werde auch auf Arbeit täglich gemobbt ich denke manchmal an Selbstmord oder einfach nur zu Sterben ich kann bald nicht mehr ich bin 25 habe kein Selbstwertgefühl mehr. in der Lehre genauso wenn der Chef neben mir steht bekomme ich gar nichts mehr auf die Reihe und das wird nicht besser ich hoffe es aber gehen kann ich auch nicht so einfach denn es gibt ja 5000000 arbeitslose alles blöd
Gruß Alex


Bei mir is es auch so, bin inne Ausbildung in einen grossen Betrieb also mit vielen Azubis.
Nun leider meinen da so ein paar pannesköpfe mich ständig fertig machen zu müssen, so das es auf die ganze gruppe übergeht.
Vor meiner lehre habe ich nee Zeit lang viel Gekifft aber nur mit Kollegen nie alleine, was ich aber auch net bereue,ich hatte noch meine freude am mein leben und mit mein Kumpels aber jetzt bin ich fast täglich am Kiffen und fast nur noch alleine mit Kollegen habe ich nee zeit lang nichts mehr gamcht ausser am Wochenende.
Ich bin jetzt anfang dritten Lehrjahr und bin einfach nur noch ein Wrack so das ich mir überlege den scheiss einfach zu schmeissen.
Mobbing is meiner meinung 10000 mal schlimmer als ein Schlag in die Fresse. Und ich würde es keinen gönnen.


Als ich in der Firma angefangen habe war bekannt, das ich trockener Alkoholiker bin. Nach etwa 1/2 Jahr bekam ich das Gefühl, das einer meiner Chefs mich deswegen mobbt. Jeden noch so kleine Fehler sollte ich zu verantworten haben, egal ob es meine Schuld war, oder nicht. Auf Baustellen arbeitete ich angeblich zu langsam und unsauber, obwohl ich vor ort meistens die Fehler der Fertigung ausbügeln musste. Ich rackerte mir den Ar... wund (ca.80 Überstunden die Woche war Taxe). Als Dank bekam ich direkt nach Weihnachten die Kündigung. Angeblich u. A. wg. mangelder Arbeitsleistung, versuchten Diebstahl usw. Dabei habe ich mir nie etwas zu schulden kommen lassen. Die Ganze Geschichte geht jetzt vor Gericht, wer kann mir Mut machen!?

Hallo Luki, kann mich meinem Vorredner nur anschliessen, dein Chef befindet sich nun in der Beweislast! Für eine fristlose Kündigung muss es trifftige Gründe geben die man eben auch beweisen muss! zB sollte ein für die Firma entstandener erheblicher Schaden nachgewiesen werden das durch dein angebliches Fehlverhalten entstanden sein soll. Deine Geschichte erinnert mich sehr an das was einem meiner Freunde vor ein Paar Jahren passierte. Auch er wurde aus ähnlichen Gründen fristlos entlassen... Er ging die Sache erstaunlich locker an und irgendwie wussten alle im vornherein das er gewinnen würde. Im Endeffekt hat er eine Kündigungsentschädigung bekommen (ordentlich viel Kohle) + musste die Firma ihn wieder einstellen. Also soweit du Situation beschrieben hast schaut es gar nicht so schlecht aus für dich. Viel Glück und Kraft!!!

 

 

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Weitere Beispiele aus dem Forum:

 
 

 UND ES GEHT WEITER.....

 

Hallo alle

Die letzten Tage waren wieder die Hölle!
Es wird nicht besser - täglich schlimmer. Gottseidank kehrt langsam ein kleines "Kämpferlichtlein" bei mir ein. Selbstschutzmechanismus??? Ich hatte die letzten Tage einige Gespräche, Vertrauensarzt für Mobbing Geschädigte, Hausarzt und die nächsten Tage bei Gericht, eine Beratung. Weiterhin habe ich es gewagt, 2 Wochen Urlaub ab morgen einzutragen und werde diese Zeit sinnvoll...... nutzen! Bis bald!
 

 

 Was soll ich denn jetzt machen?

 
 

Hallo!

ich 32 Jahre, weiblich habe mich am Freitag bei einer Wäscherei vorgestellt, die gerade mal einen Kilometer weiter weg von meinem Zuhause ist.
Man sagte mir, bei diesem Vorstellungsgespräch, dass ich am Samstag einen Probearbeitstag verrichten solle.

Ich habe mich daraufhin bei den Kollegen, es sind ja nur drei insgesamt vorgestellt und diesem Leuten mitgeteilt, dass ich morgen käme um einen Probearbeitstag zu machen.

Ich also früh um 5.30 Uhr aufgestanden, alles war ok, ich hatte super Laune, immerhin hatte ich bereits ein Jahr einen Job gesucht.

Ich komme in der Firma an und man sah mich an, als hätte man mich das erste mal gesehen. Ich stand da also und wartete und wusste nicht so recht, was ich machen solle.
Als dann meine Kollegin kam, die auch an der selben Maschine arbeitet, wie ich, dachte ich: Super...freue ich mich darauf, ich war voller Elan und Tatendrang.
Sie hat mir allerdings nicht gezeigt, wie diese Maschine angeht ( es handelt sich hierbei um eine Heißmangel) Im Gegenteil, sie sagte nur trocken, soetwas dürfte ich niemals machen und ich solle alle Finger davon lassen. Sie hat mich hingestellt, als wäre ich ein kleines Kind.

Dann fragte unser Chef, ob er uns etwas vom Bäcker mitbringen solle und ich sagte dankbar ja...

Er gab mir also das gewnscht, als er wieder da war und ich legte meine Käsestange hin und arbeitete weiter. Bis meine Kollegin das Wort Pause erklingen lies und mich stehen ließ. Ich trottete hinter her und da standen drei Stühle. Ich hörte nur, wie mir meine Kollegin mitteilte, das der Stuhl ihr gehöre, der anderen der anderen Kollegin und der andere dem Kollegen, für mich war kein Stuhl da. Ihre Aussage war, dann musst du halt stehen, was dich nicht sonderlich stören dürfte. Ich stand da, total fassungslos, bis mein chef kam und mir einen Stuhl gegeben hatte. Ich habe mich also dazu gesetzt und ich roch Kaffeeduft, sah wie meine Kollegin Kaffee eingoß und nur sagte, für mich gäbe es keinen Kaffee, weil ich hätte ja keine Tasse und somit Pech gehabt, ausserdem müsse ich, wenn ich Kaffee mittrinke jeden Monat 5 Euro bezahlen. Ich habe daraufhin nichts gesagt, biss in meine Käsestange und sah den anderen zu, wie sie aich alle eine Zigarette anzündeten. Störte mich nicht, ich rauche ja selbst. Nur rauchten die alle ihre Zigarette so schnell, und tranken ihren Kaffee, so schnell konnte ich garnicht gucken. Dann sind sie alle wieder aufgestanden und gingen an ihre Plätze. Toll, super dachte ich, aber ok, beim nächsten Tag weißt du es und dann gehts ja.
Dann ist mir aufgefallen, dass alle auch während der Arbeitszeit geraucht haben. Meine Kollegin ging auf die Toilette und rauchte dort eine, nachdem sie mich zu einem Wäscheberg zum sortieren hingeschickt hatte. Sie kam wieder und plötzlich fiel die Mangel aus. Genial, ich wusste das die Maschien 2- 3 Min braucht um wieder hochzulaufen. Wie auch immer, ich zu der Kollegin gesagt, ich rauche jetzt eine, sie daraufhin, während der Arbeitszeit darf nicht geraucht werden. Ich gab daraufhin Kontra und meinte, hier rauchen alle während der Arbeitszeit. Sie meinte nur recht Spitz und trocken: Du kannst ja rauchen gehen, auf die Toilette, nur dann kann ich leider nicht arbeiten und müsste das dem Chef sagen. Bomm...das hatte gesessen.
Aber das beste an meinem Probearbeitstag war, das ichmir ständig anhören durfte, geht das mal ein wenig schneller? Oder: Mein ganzer Tag ist versaut, ich habe Gäste zuhause und ein Enkelkind.
Das sagte sie mir ständig. Ich muss dazu schreiben, dass ich, als ich mich bei ihr am Vortag vorgestellt hatte, extra nicht gesagt habe, ich habe noch nie in einer Wäscherrei gearbeitet und ich habe seit 4 Jahren keine körplich sehr anstrengende Arbeit mehr verrichtet...Vielleicht war ja das mein Fehler? Sie wusste das alles und alle haben mich bewusst geschnitten, und ich frage mich ehrlich warum. als ich dann zu meinem Chef sagte, dass ich nach Feierabend mit ihm ein Gespräch möchte willgite dieser auch sofort ein. Er fragte, wie es mir denn gefiele und ich sagte eigentlich ganz gut, es sei halt anstrengend, aber das würde sich legen...wir kamen noch auf meinem Lebenslauf zu sprechen und dann schließlich zu dieser Kollegin. Er sagte, dass vor mir bereits 8 Mitarbeiter da gewesen wären und das er mich bewundere, weil ich noch am selben Tag dageblieben wäre. Was sollte ich denn auch machen?
Ich dann zu ihm die ganze Geschichte erzählt und meinte zu mir, das er mich bewusst benutzen möchte, denn wenn die Kollegin mir nicht helfen würde, dann müsse ich sofort zu ihm gehen und ihm das sagen. Ja Suuuuuper...freue ich mich ja tierisch darauf. Was für eine tolle Stratgie. Und 2 Wochen später habe ich ein verhältnis mit ihm, weil ich ja bereits in 5 Woche schwanger sei...ich frage mich, was mein chef mit dieser Satzaussage von mir will und was ich denn nun machen soll...
Ich habe mir überlegt, gleich morgen früh zu meinem Chef zu gehen und ihn zu bitten, dass sich alle Mitarbeiter, es sind ja mit mir und ihm nur 5 und dann tacheles redet. Ich kam mir so unsagbar dämlich vor... Was soll ich denn nun machen...Schlafen kann ich nicht...weil ich mir voll den Kopf mache und und und....

Vielleicht weiß ja hier jemand einen Rat auf mein Problem. Vielleicht sollte ich mir doch einen anderen Job suchen, nur ist das sehr schwer...ich bin mir keiner Arbeit zu schade, ich bin eigentlich Bürokauffrau und jetzt in einer Wäscherrei gelandet. Aber muss ich mir das gefallen lassen? Ich frage mich gerade, wenn das mein erster Tag war, wie das die nächsten Wochen werden soll?

Gruss Babelou
 

Antworten:

Re: Was soll ich denn jetzt machen?
irene
hallo,

ich finde diese frauen sind etwas eifersüchtig.vielleicht wollen sie ihre positionen erhalten und sehen schwarz wenn etwas neues anfängt.

ich würde mi tdeinem cheff klartext reden.ich denke mal ,dass du das jetzt noch kannst ,da du noch neu bist und er ja nicht ständig mitarbeiter wieder verlieren will.

sag ihn doch ganz klar,wie du dich fühlst.wenn trotzdem keine änderung eintritt ,so wäre es wirklich besser ,wenn du diesen job verlässt.
natürlich ist es heutzutage nicht einfach mal so etwas neues zu finden.aber man sollte nicht sogleich mutlos mit dieser situation umgehen.man muss nur mut haben zu veränderungen.die meisten menschen haben diesen mut nicht weil sie in ihrer position eingefahren sind.sie wollen sich einfach nicht veändern .du hast diesen mut .also wirst du auch wieder einen neuen job finden.denn du bist jemand ,der auch alles oder vieles machen würde.nur das wichtigste ist doch,dass das arbeitsklima stimmt.

alles liebe irene

 

 Re: Was soll ich denn jetzt machen?
clarabella
Hallo Babelou,
nachdem was Du schreibst, vermute ich mal, daß Du nicht die erste bist, die Dein Chef zum bespitzeln einstellt. Die Kollegen ahnen (wissen) das.
Da wird nur ein offenes Wort mit den Kollegen helfen.
"Sie meinte nur recht Spitz und trocken: Du kannst ja rauchen gehen, auf die Toilette, nur dann kann ich leider nicht arbeiten und müsste das dem Chef sagen. Bomm...das hatte gesessen"
"das er mich bewusst benutzen möchte, denn wenn die Kollegin mir nicht helfen würde, dann müsse ich sofort zu ihm gehen und ihm das sagen."

Die beiden Zitate sollten Dir zu denken geben!

Kopf hoch und Rücken gerade! Du schaffst das!

Liebe Grüße!
clarabella

mobbing am arbeitsplatz weil ich übergewicht habe
sabine 
Ich arbeite in einer Metzgerei in Frankfurt, ich werde gemobbt weil ich zu dick bin ich muss mir so viel anhören, eins davon ist ich brauch nichts essen ich bin eh viel zu dick. Alle anderen bekommen samstag eine halbe std pause damit sie was essen können nur ich nicht. Neulich ist mir noch gesagt worden ich soll kein spezi trinken da ich sonst nie in ein Kleid passe. Wie mal ein Sturm war ist mir gesagt worden ich brauch mir bei der heimfahrt keine sorgen machen denn wenn ich im Auto sitze kann es eh nicht umfallen. Dann schreit mich mein chef immer für sachen an die die anderen verbockt haben obwohl er das ganz genau weiß das ich da nicht da war. Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll könnt ihr mir bitte helfen.

 
10.2.2007 19:43 

 
Antworten

 
 Re: mobbing am arbeitsplatz weil ich übergewicht habe
Bärbel
Hallo,

das wirklich diskriminierend. Ich kann das nachvollziehen. Wie verteidigt man sich am besten bei solchen Aussagen? Das ist schwierig.

Deine Arbeitskollegen sind wahrscheinlich alles Männer oder?

Hast Du schon einmal darauf mit Gegenwehr geantwortet? Hast Du mal versucht Ihnen zu sagen, daß sie damit aufhören sollen. Ich meinte nicht einfach darum bitten, sondern schon bestimmend sagen, daß es jetzt gut ist.

Wahrscheinlich wird das nicht helfen. Ich habe hier eher den Eindruck,daß sie einen Sündenbock suchen. Sorry, wenn ich das so sage.

Hast Du denn jemand der Dich dabei unterstützt? Bist du einzige Frau dort?

Ich kann Dir empfehlen ein Mobbingtagebuch darüber zu führen. Wie das ganze aussehen soll, findest Du im Internet. Es kann eine rechliche Grundlage sein und Deine Aussage belegen.

Vielleicht ist es doch sinnvoll sich nach einer anderen Firma sich umzusehen.

Ich habe es selbst erlebt, wie eine etwas korbulentere Arbeitnehmerin behandelt wurde. Eine Arbeitskollegin sollte nur einen festen Vertrag bekommen, wenn sie abnimmt. Kannst Du dir das vorstellen? Ich dachte, ich höre nicht recht. Sie ist (zum Glück für sie), jetzt woanders beschäftigt.

Was mir noch aufgefallen ist, daß korbulente Männer weniger Sprüche bekommen. Wenn sie doch Sprüche bekommen, prallt das an Ihnen ab. Sie haben ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein. Leider zweifeln wir Frauen zu schnell an uns selbst.


Schönen Sonntag!
Bärbel







 
11.2.2007 17:54  

 
 Re: mobbing am arbeitsplatz weil ich übergewicht habe
sabine
Nein bei mir ist es so, mich machen die Frauen fertig die Männer mögen mich! Das ist ja das gemeine. Weißt meine Chefin die eigentlich keine mehr ist denn mein Chef und sie haben sich scheiden lassen aber die ist so ein Modepuppchen da kamm mal eine dicke Frau zu uns zum einkaufen die hat sie noch total freundlich bedient und als die Kundschaft weg war ist sie zu ihrem Lehrling und hat gesagt " hast du die gesehen die sah ja aus wie ein Schwein"

 
13.2.2007 14:39  

 
 Re: mobbing am arbeitsplatz weil ich übergewicht habe
Bärbel
Hallo,

du kennst doch die Frauenwelt. Sie sind sehr gemein. Wer so ablästert, sieht den Menschen doch gar nicht mehr.

Also, wegen Deiner Pause würde ich mich auf jeden Fall beschweren. Im übrigen ist das kein Argument, weil man zu dick ist. Bist du noch in der Lehre? Du kannst Dich mal der Industrie- und Handelskammer umhören, ob das erlaubt ist. Auszubildene genießen doch bekanntlich einen besondernen Schutz.

Vielleicht möchtest Du Dich auch verändern und zeigst diesen Leuten Mal etwas, daß Du das schaffst. Ist natürlich auch hart, trotzdem bin ich der Meinung, daß man mit Leuten nicht so umgehen muß. Ich bin schon der Auffassung abnehmen ist auf jeden Fall auch eine gute Lösung. Allein schon wegen der Gesundheit, aber wenn man das überhaupt nicht will, ist das zwar schade. Die Entscheidung trifft jeder selbst für sein Leben. Ich habe selbst in meinem persönlichen Umfeld gesehen, das es einen besser gehen kann, wenn man abnimmt.

Bei Einstellung fließen solche Sachen ebenfalls ein. Sie haben festgestellt, daß etwas Korbulente mit gleichen Qualifikationen nicht eingestellt werden.

Schönen Abend!
Bärbel



 
13.2.2007 18:37  

 
 Re: mobbing am arbeitsplatz weil ich übergewicht habe
Monerle
Hallo Sabine,

das ist ja eine Unverschämtheit. Was bilden diese hungerleider sich eigentlich ein, Dir so was zu sagen. Die hatten wohl alle eine bescheidene Kindheit.

Das Leben wäre doch so langweilig, wenn wir alle gleich aussehen würden.

Bein nächsten Witz über Dein Gewicht musst Du sagen "von mir kann´s gar nicht genug geben!

Ich selber habe kein Übergewicht - ich bin eher ein sportlicher Typ.
Trotzdem, würde es mir nie Einfallen, molligen über Ihr Gewicht herzuziehen.

Ich musste Dir jetzt Antworten und hoffe, das Dir das etwas geholfen hat.

Du musst das tun, was gut für Dich ist - ich glaube, dass Du diesen Betrieb lieber den Rücken kehren solltest. Such Dir doch was
besseres und das nach Möglichkeit so schnell wie möglich.

Wenn Du noch ein bischen seelischen Beistand brauchst, schreib doch zurück.

Bis denn

 
19.3.2007 02:37  

 
 Re: mobbing am arbeitsplatz weil ich übergewicht habe
Regina
>lieber dick und gesund <> als dünn und krank<.wehre dich und schrei zurück anstatt alles über dich ergehen zu lassen.wer gibt eigentlich diesen leuten das recht anderen menschen weh zu tun ,ohne dafür bestraft zu werden?.dein chef scheint ja auch nicht gerade der hellste zu sein denn sonst würde er merken wie primitiv er ist.mache deine dir zustehende pause und ess und trink was dir schmeckt.vergess nicht bei allem was du tust AUFRECHT zu gehen denn eine gebeugte körperhaltung zeigt den anderen das du verletzbar bist.ALSO! VORWÄRTS UND KÄMPFE!

PS: ich habe auch gewonnen weil ich aufrecht ging!

Lg regina


 
20.3.2007 09:08  

 
 Re: mobbing am arbeitsplatz weil ich übergewicht habe
Sommerwind
Hallo Sabine
Es gibt Menschen die können es nicht lassen andere
zu Ärgern.Weist Du die sind krank die haben zuHause ein hundeleben darum müssen sie sich an andere auslassen.Doch Du bist stark Du kannst darüber
schreiben mein Rat such Dir einen neuen Arbeitsplatz ein neuer Anfang ist für Dich das Beste

Wünsche Dir alles Gute

 
20.3.2007 18:59  

 
 Re: mobbing am arbeitsplatz weil ich übergewicht habe
Bärbel
Hallo,

bevor man den Arbeitsplatz kündigt, sollte man vorher vielleicht in Diskussion gehen.

Also, bitte kündige nicht so einfach.

Im übrigen ist es nicht so leicht eine Arbeit zu finden. Bei Pauschalantworten bin ich immer vorsichtig. Man muß erstmal alles versucht haben und wenn es dann nicht mehr geht, dann sollte man kündigen, wenn die Gesundheit gefährdet ist.

Im übrigen bevor man kündigt, sollte vorher eine Mobbinghistorie aufgebaut werden und einen Mobbingtagebuch geschrieben werden, so daß man eine rechtliche Grundlage geschaffen hat.

Kopf hoch!


Laß Dich nicht unterkriegen! Ich finde man sollte sich immer selber lieben, wenn Du Dich so ok findest, hat daß die anderen überhaupt nicht zu stören. Berichte bitte, wie es Dir geht.

Schönen Abend!


Bärbel

 

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